Literaturempfehlungen & Interessante Links

Verfügbar vom 20/08/2020 bis 26/08/2020
Nächste Ausstrahlung am Donnerstag, 20. August um 20:15 Uhr

Der Dokumentarfilm zeigt den Lebensraum Wiese mit all seiner Schönheit und all seinen Problemen. Eine Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Eine Welt, die wir aus Kindertagen kennen, aber auch eine Welt, die nicht mehr in unsere moderne Zeit passt.
Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig, ja so schön wie in einer blühenden Sommerwiese. Nirgendwo leben mehr Tierarten auf engstem Raum zusammen, und nirgendwo ist das Konzert tierischer Interpreten vielfältiger. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen haben jeweils ihre eigene, unverkennbare Melodie. Hunderte weitere Arten teilen ihre Bedürfnisse stumm, aber mit prächtigen Farben und erstaunlichen Formen mit. Manche Wiesenbewohner führen sogar komplizierte Tänze auf. All das spielt sich zwischen mannigfaltigen Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern ab, die ihrerseits mit Tricks und Kniffen, die sie im Laufe der Evolution entwickelt und verfeinert haben, ihre Vermehrung sichern. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken und zu bewundern gibt. Eine Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Eine Welt, die wir aus Kindertagen, aus Filmen und Büchern kennen, aber auch eine Welt, die offensichtlich nicht mehr in unsere moderne Zeit passt. Protagonist der Dokumentation ist das Reh, das ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führt und den Zuschauer auf seine Abenteuer mitnimmt – wie bei „Bambi“, dem weltberühmten Roman und Zeichentrickfilm. So erlebt der Zuschauer nicht nur Geburt, Jugend und Erwachsenwerden eines Rehböckchens, er erfährt vor allem viel über die faszinierenden Arten, die sich den Lebensraum mit dem Reh teilen.

Hier gehts zu arte

Das fliegende Gehirn

Wie wilde Bienen ihr Überleben organisieren


Die Reportage

Der Traum vom Naturgarten –

Eine Chance für Wildbiene, Schmetterling und Co.

Vermisst –

Wo sind die Vögel?

Insektenschwund

Biologen belegen flächendeckendes Hummelsterben

Unbedingt ansehen:

Biologe Rolf Witt zu Gast bei DAS!

Über die Faszination der stechenden Insekten – Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen – und wie wir am besten mit ihnen umgehen, verrät der Insektenspezialist bei DAS!.

Aktive Gruppen und Initiativen in unserer Nachbarschaft, die sich für Natur und Umwelt starkmachen:

Die Natur AG Bramsche

NABU Ortsgruppe Neuenkirchen-Vörden

Ansprechpartnerin: Brigitta Sprünkern, Tel. 05493 / 992695 

Onlinekurs für naturnahe Bienenhaltung:

BeeMoc

https://beemooc.de/

 

Deutschland summt

https://www.deutschland-summt.de

Auf dieser Seite gibt es viele Informationen rund um das Thema, wie man selbst verschiedene Bienenarten (Wildbienen, Honigbienen) unterstützen kann. Es werden viele Anregungen für den eigenen Garten gegeben sowie Hintergrundinformationen dazu, warum wir überhaupt etwas für unsere Bienen und Insekten tun sollten.

https://www.deutschland-summt.de/tipps-tricks.html

Hier gibt es weitere Pflanzempfehlungen für verschiedene Standorte zu entdecken. Da ist bestimmt etwas Passendes für Ihren Garten dabei.

 

Paul Westrich

https://www.wildbienen.info/einfuehrung/index.php

Die ausführliche und einen guten Überblick gegebene Homepage von Paul Westrich, dem Wildbienenspezialisten in Deutschland, hilft einen Einblick über verschiedenste Themen rund um die Wildbienen zu bekommen: Von der Lebensweise, zur Ernährungsweise und Bestäubung bis zu ihren Nistplätzen und möglichen Nisthilfen, durch die wir unsere verschiedenen Wildbienen unterstützen können. Er beschreibt klar und deutlich, was wirklich unterstützt und was nicht sinnvoll ist. Es werden ebenfalls einige Arten vorgestellt.

Naturnahes Gärtnern:

www.Naturgarten.org

Es gibt Regionalgruppen in Ibbenbüren (Osnabrücker Land) und Löhne, die sich in unserer näheren und weiteren Umgebung mit naturnahem Gärtnern beschäftigen.

Diese Bücher zum Thema möchten wir Ihnen empfehlen

Reinhard Witt:
Natur für jeden Garten – 10 Schritte zum Natur-Erlebnisgarten, nachhaltig, klimaerprobt, mit Biodiversitätstest.

Zu beziehen über www.reinhard-witt.de

„Ein Buch zum Leben. Im Garten. Dieses Buch wird Sie verändern. Die Sicht auf die Welt der Dinge. Oder die Dinge der Welt. Mit heimischen Pflanzen, mit naturnahen Baustoffen schaffen Sie Lebensräume: Erlebnisräume. Dies ist ein Buch für Menschen von Menschen. Für Tiere. Für Pflanzen.“

Es werden alle Schritte gezeigt, um einen wunderschönen und Erholung spendenden Naturgarten anzulegen: von den ökologischen Grundlagen, über das Planen, Bauen und Bepflanzen bis hin zur Pflege und Entwicklung, die im Garten stattfindet. Es werden viele Beispiele gezeigt, wie ein Naturgarten gestaltet werden kann: vom Genuss-Garten, über den Vielfalt-Garten, den Ruhe-Garten, Stadt-Garten, Schmetterlings-Garten bis hin zum Kunst-Garten. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei! Ein richtiger Lesegenuss – Dieses Buch ist ausgezeichnet mit dem Deutschen Garten Buchpreis!

Ulrike Aufderheide:
Tiere pflanzen – Faszinierende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Tieren – 18 attraktive Lebensräume im Naturgarten gestalten

Pala Verlag

„Kann man Tiere pflanzen? Ja, das geht!“ und wie beschreibt Ulrike Aufderheide in Ihrem Buch. Sie beschreibt tolle Pflanzmöglichkeiten für bisher als schwierig betrachtete Standorte, wie z.B. trockene halbschattige Standorte oder sonnige Sandbeete am trockenen Standort. Sie überrascht mit vielen tollen Pflanzplänen, wunderschönen Fotos und Pflegetipps und beschreibt faszinierende Tier-Pflanze-Verbindungen, wie Stieglitz – Wilde Karde, Tagpfauenauge – Wasserdost, Zaunrübensandbiene – Zaunrübe, Mönchsgrasmücke – Holunder.

Wildbienenhelfer: Wildbienen & Blühpflanzen; jeder kann zum Wildbienen-Helfer werden und damit zum Erhalt unserer Artenvielfalt beitragen.

Anja Eder, Dirk Peters, Michael Römer (2018)
Hier gibt es einen schnellen, gut strukturierten, zeitlichen Überblick über das Auftreten von Wildbienen und die Pflanzen, die wir ihnen in unserem Garten über das Jahr hinweg anbieten können. Das Buch ist mit vielen Fotos schön aufbereitet und zeigt die Schönheit vieler unserer Wildpflanzen und unserer Wildbienen.

Wildbienenschutz: von der Wissenschaft zur Praxis.

Antonia Zurbuchen und Andreas Müller (2012)
Hier wird ein kurzer Überblick über die faszinierende Lebensweise von Wildbienen gegeben und es gibt auf Grundlage der wissenschaftlichen Literatur Antworten auf Fragen des Wildbienenschutzes sowie konkret umsetzbare Schutzmaßnahmen. Behandelt werden unter anderem Fragen wie: Welche Blütenpflanzen und Strukturen sind besonders wichtig für die gefährdeten Wildbienen? Welche Menge an Pollen von wie vielen Blüten braucht eine Wildbienenlarve für ihre Entwicklung? Wie weit kann eine Wildbiene fliegen zwischen Wie groß sind die Distanzen, die Wildbienen zwischen Nahrungs- und Nistplätzen? Wodurch zeichnen sich besonders wildbienenreiche Lebensräume aus? Wie groß ist das Potenzial des Siedlungsgebietes für die Förderung einer artenreichen Wildbienenfauna? Wie wirkt sich die Nahrungskonkurrenz durch die Honigbiene auf die Wildbienenbestände aus?“

Die Vielfalt kehrt zurück: Alte Gemüsesorten nutzen und bewahren.

Hier kann man alte Gemüsesorten und ​ihre Bewahrer entdecken. Man bekommt einen Einblick in die Vielfalt der Gemüsesorten, die Gewinnung und den Erhalt von Saatgut. Da möchte man doch sofort selbst etwas säen und pflanzen.

Ina Sperl (2013)

Wildbienen in der Stadt Osnabrück. Entdecken, verstehen, schützen.

In diesem Buch gibt es einen Überblick über Wildbienen im Allgemeinen und über die in Osnabrück nachgewiesenen Arten. Es gibt Exkursions- und Beobachtungstipps innerhalb von Osnabrück, auf denen die im Jahresverlauf vorkommenden Wildbienen erkundet werden können! Außerdem gibt es viele verschiedene Anregungen für die Durchführung von Exkursionen oder Projekttagen zum Thema Wildbienen, die mit Kindern durchgeführt werden können.

Voskuhl, J. & Zucchi, H. (2018)

Anja Banzhaf:
SAATGUT.
Wer die Saat hat, hat das Sagen!

Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt: Wer unser Saatgut kontrolliert, kontrolliert die gesamte Nahrungsmittelkette. Die Agrarindustrie versucht weltweit die Kontrolle über die Saat zu übernehmen. Doch vielerorts kämpfen Bäuerinnen und Gärtner dafür, über ihr Saatgut und ihre Art der Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Sie geben ihr Saatgutwissen weiter, tauschen bäuerliche Sorten und erproben zukunftsfähige Wege der Zusammenarbeit. Welche Wege Samengärtner, Züchter und Aktivistinnen finden, um die Sortenvielfalt zu erhalten, schildert dieses liebevoll gestaltete Buch – und macht dabei Lust, beim Samengärtnern selbst dabei zu sein.